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Seminar zu “P Strategies in Bioscience” erfolgreich abgeschlossen
Frank Graage: Die clevere Nutzung unserer Intellectual Assets ist der
Schlüssel für den Erfolg
(Wismar) Die erste Runde der Seminarreihe “Intellectual Property (IP) Strategies in Bioscience” im EU-Projekt „ScanBalt Intellectual Property Knowledge Network“ ist abgeschlossen. Das dritte Seminar wurde erfolgreich am 8. und 9. Juni im Rathaus der Hansestadt Wismar durchgeführt. Mehr als 40 Teilnehmer nahmen an den Vorlesungen, Workshops und den praxisorientierten Case Studies zu Themen wie Zugang, Nutzung und kommerzielle Verwertung von Intellectual Property teil. „Leben in der wissensbasierten Wirtschaft heißt, dass geistiges Eigentum wie die Aktiva eines Unternehmens behandelt werden müssen“, so Bo Heiden, Projektleiter des ScanBalt-Projektes Intellectual Property Knowledge Network. Weiter meint er: „Der unternehmerische Blick muss verändert werden – von einer Welt, in der Werte und Wohlstand auf das Management der Produktion von Gütern basieren zu einer Welt, in der immaterielle Werte im Mittelpunkt stehen.
In den Biowissenschaften ist IP sowohl für den Zugang und die Erarbeitung von Forschungsergebnissen als auch ihre kommerzielle Verwertung äußerst wichtig. Dies wirft für Universitäten und Unternehmen die große Herausforderung auf, die richtige Balance zwischen freier und exklusiver Nutzung geistigen Eigentums zu finden.“
Frank Graage, Leiter des Organisationsteams vom Steinbeis-Transferzentrum Technologie-Management Nordost in Rostock betont: „Norddeutschland bietet sehr gute Voraussetzungen, eine der führenden Regionen der Lifesciences im Ostseeraum zu werden. Doch nicht nur Forschung, Entwicklung und Produktion bringen uns nach vorn. Erst die clevere Nutzung unserer Intellectual Assets ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Entwicklung dieser Branche in der Region.“ Seminarteilnehmerin Dr. Gudrun Mernitz leitet das in Gründung befindliche Greifswalder Unternehmen „Ressourchencentrum Marine Organismen“. Sie meint zum Seminar: „Vor dem Seminar war ich der Meinung, dass der Schutz geistigen Eigentums nur eine sekundäre Rolle in unserem Unternehmen spielt und man sich später darum kümmern könne. Jetzt nach dem Seminar und vielen Gesprächen weiß ich, dass IP Management von höchster Wichtigkeit für unser Unternehmen ist. So war die Teilnahme an dem Seminar von größtem Wert für mich.“
Experten aus der Region brachten bei dem Seminar ihr Wissen und ihre Erfahrungen über die Vielfalt des deutschen und internationalen IP-Schutzes ein. Zu diesen Experten gehörten Dr. Dieter Laudien, der frühere Leiter der IP-Abteilung eines weltweit agierenden Pharmakonzerns, und Dr. Malte Köllner, Patentanwalt und Partner eines VC-Unternehmens. Die Seminarreihe wird mit weiteren Seminaren in Vilnius/Litauen und Gdansk/Polen im Herbst 2006 fortgesetzt. Weitere Informationen zu den Seminaren sind im Internet auf der Webseite von ScanBalt Intellectual Property Knowledge Network unter www.cip.chalmers.se abrufbar.
Kontakt: Steinbeis Team Nordost, Henner Willnow

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