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Pressearchiv Oktober 2006

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ScanBalt-Positionspapier zu Intellectual Property in der Biotechnologie verabschiedet

Aus dem Projekt “ScanBalt Intellectual Property Knowledge Network” heraus ist das jüngste ScanBalt-Positionspapier entstanden. Es erklärt, warum Intellectual Property (IP) so herausragend wichtig für die weitere Entwicklung der Biotechnologie in Europa ist und fordert, folgende Punkte in die “Life Science and Biotechnology Strategy 2002–2010” aufzunehmen:

  • Förderung von IP als Kernelement derWissensgesellschaft in Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur;
  • Einführung allgemeiner IP-Kurse als Pflichtfach in die Lehrplänen aller Hochschulen und Bildungseinrichtungen;
  • Angebot von IP-Ausbildung, Organisation spezieller Kurse, Seminare und Foren für Forscher und Manager;
  • Finanzierung von IP-Forschung in der Biotechnologie, Förderung internationaler Forschungszusammenarbeit;
  • Nutzung der professionellen Sachkenntnis von ScanBalt IPKN zugunsten des Biotechnologiesektors und anderen Bereichen in Forschung und Wirtschaft;
  • Aufbau von lokalen und regionalen IP-Expertengruppen um Entwürfe von Gesetzesvorlagen, politischen Entscheidungspapieren und Entwicklungsprogrammen zu formulieren.

Das Positionspapier wurde vom renommierten estnischen IP-Professor Heiki Pisuke vom Institute of Law der Universität Tartu entworfen und von den Teilnehmern dreier internationaler IP-Konferenzen – darunter im Juni 2006 in Wismar – gebilligt. Das Papier wurde der EU-Kommission für deren weitere Entwicklung der “Life Science and Biotechnology Strategy 2002–2010” zugeleitet und ist unter
link www.scanbalt.org/sw10570.asp abrufbar.

Kontakt: Henner Willnowipkn


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