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Pressearchiv September 2004 |
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Nervenzellen im Dialog mit MikrochipsRostocker Forscher verbessern MedikamentenscreeningEin neuartiges In-Vitro-Screeningsystem, das Rostocker Forscher im Verbund mit Industriepartnern entwickeln, soll die Wirkungsanalyse von Nervenmedikamenten verbessern. Vorgestellt wurde das System NeuroSensorix auf der Kongressmesse „BioConValley - Life Science for the Future“ vom 9. - 10. September in Rostock. Das Herzstück sind Mikrosensorchips, auf welchen sich lebende Nervenzell-Netzwerke entwickelt haben. Diese Nervenzell-Netzwerke zeigen typische Aktivitätsmuster im Ruhezustand sowie Veränderungen als Reaktion auf Substanzzugaben. So zeigt sich z.B. die Wirkung der getesteten Medikamente sofort am veränderten Kommunikationsverhalten. Die Nervenzell-Sensorchips, die von Mitarbeitern des Instituts für Zellbiologie und Biosystemtechnik der Universität Rostock mit den Industriepartnern Bionas GmbH, Micronas GmbH, Pattern Expert und Teraklin AG entwickelt wurden, sollen zukünftig die Substanztests für die Neuropharmaka-Entwicklung wesentlich vereinfachen. Weitere Informationen zum „Landesforschungsschwerpunkt Innovationsnetzwerk Biosystemtechnik“ erhalten Sie
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